AfD: Noteninflation bekämpfen – Maßstäbe anheben!

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat die Noteninflation an deutschen Schulen und das sinkende Qualifikationsniveau mit deutlichen Worten kritisiert und explizit gefordert, das Abitur wieder schwerer zu machen.

Dazu sagt Dr. Hans-Thomas Tillschneider, Sprecher für Bildung, Kultur und Wissenschaft der AfD-Fraktion: „Die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt schließt sich der Kritik von Heinz-Peter Meidinger vollumfänglich an. Wenn 50 Prozent und mehr eines Jahrgangs Abitur machen, sind davon mindestens 50 Prozent nicht studierfähig. Die Meßlatte muss so hoch gehängt werden, daß nur noch 25 Prozent eines Jahrgangs das Abitur erwerben. Dazu sind in einem ersten Schritt die Bewertungsschlüssel zu verschärfen. Die Note eins darf nicht zur Massennote werden. Sie darf nur noch für wahrhaft herausragende Ausnahmeleistungen vergeben werden. Weiterhin sind Schüler, die am Ende des Schuljahres das Lernziel nicht erreicht haben, konsequent nicht zu versetzen. Das Kultusministerium muß klarstellen, daß es keine informelle Verpflichtung gibt, niedrige Quoten an Abgängern und Sitzenbleibern vorzuweisen. Im gleichen Zug sind Realschul- und Hauptschulabschlüsse aufzuwerten und das Sekundarschulsystem ist mittelfristig durch ein echtes dreigliedriges Schulsystem zu ersetzen.“

AfD: Noteninflation bekämpfen – Maßstäbe anheben!