QUALITÄTSPRESSE – WIEDER MAL!

Die Mitteldeutsche Zeitung schreibt über meine Wortmeldung auf der Veranstaltung zum Zigeunerproblem in Bad Dürrenberg:

„Als die Versammlung schon fast vorbei war, ergriff Hans-Thomas Tillschneider (AfD) doch noch das Wort und bedankte sich dafür, dass ihm die Bürger wieder Argumente gegeben hätten, die er auf höherer politischer Ebene verwenden könne.“

So weit richtig.

„Er sagte jedoch, dass das Problem nicht auf kommunaler, sondern europäischer Ebene zu lösen sei.“

Auch noch richtig, wobei ich gemeint habe, daß der Bund eine EU-kritische Politik entwickeln muß. Die Kernbotschaft meiner Wortmeldung – die Forderung nach einer Aufhebung der Freizügigkeit in der EU – gibt der Artikel nicht wieder. Ist das guter Journalismus?

Jetzt aber kommts:

„Er, der selbst Rumäne sei,“

Ich habe gesagt, daß ich aus Rumänien k o m m e, aber nicht, daß ich Rumäne sei. Anscheinend war der Journalist von dieser Differenzierung überfordert. Weiter im Text:

„erklärte, dass man die Sinti und Roma nicht verändern könne“

Sinngemäß richtig.

„und sie in Rumänien in ihren Vierteln bleiben sollten.“

Ich habe gesagt, daß sie in Rumänien, wo sie schon seit Jahrhunderten in hoher Zahl leben, unter sich, in ihren Vierteln und eigenen Siedlungen bleiben und sich das, diese räumliche Trennung, dort als modus vivendi eingespielt hat.

Und dann habe ich – zweite Kernbotschaft – die EU dafür kritisiert, daß sie die osteuropäischen Länder wegen der angeblichen Diskriminierung von Sinti und Roma unter Druck setzt. Der Fall Bad Dürrenberg aber zeigt doch: Diese Kritik der EU ist nicht gerechtfertigt. Sinti und Roma haben nicht zu Unrecht einen schlechten Ruf.

„Sein Vorstoß wurde teils von einigen Zwischen- und Buh-Rufen begleitet.“ Das ist wohl richtig. Vor allem das Häuflein Antifa ganz hinten hat gegrölt. Aber es gab auch Applaus und viele Rückmeldungen nach der Veranstaltung zeigten mir, daß die Bürger mein Anliegen verstanden haben.

http://www.mz-web.de/saalekreis/forum-in-bad-duerrenberg-rumaenen-sorgen-fuer-unmut-bei-anwohnern-25746102-seite2

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