Wir brauchen Mathelehrer, keine Kamasutra-Pädagogen!

An der Hochschule Merseburg soll in Kooperation mit der Universität Leipzig ein Projekt „Sexuelle Bildung für das Lehramt“ etabliert werden. Ziel ist, Grundlagen für die Vermittlung ’sexueller Bildung‘ in Schule und Pädagogik zu schaffen. Seitens des Bundesministeriums für Bildung und Kultur wird das Forschungsprojekt mit 600.000 € gefördert.

Unser Bildungswesen steckt in einer tiefen Krise. Es leidet unter einem stetig sinkenden Niveau, unter akutem Lehrermangel, unter Gewalt gegen Lehrer und einer chronischen Unterfinanzierung. Angesichts dieser Situation ist es eine unverzeihliche Verschwendung von Steuergeld, an den Schulen ‚sexuelle Bildung‘ vermitteln zu wollen.

Die herrschende Bildungspolitik kaschiert ihre Untauglichkeit, indem sie Dinge, die wir ganz ohne pädagogische Vermittlungsbemühung beherrschen, zu besonderen ‚Kompetenzen‘ heraufadelt und zum Resultat von ‚Bildung‘ erklärt. Neben der ‚Alltagsbildung‘ und der ‚digitalen Bildung‘ gehört dazu neuerdings auch die sog. ‚sexuelle Bildung‘.

Was soll das sein? Sexuelle Praktiken haben nichts mit Bildung zu tun. Wenn man etwas nicht in der Schule lernen muß, dann doch wohl die schönste Nebensache der Welt. Anstatt die Schüler dazu zu bringen, daß sie sich permanent mit ihrem Unterleib beschäftigen, sollten Schulen und Universitäten besser einen Schwerpunkt auf die Vermittlung echter Kompetenzen setzen. Wir brauchen in Deutschland jedenfalls mehr echte Fachkräfte und Ingenieure, aber ganz sicher keine diplomierten Masturbationshelfer, keine Kamasutra-Pädagogen und keine Fachkräfte für Geschlechtsverkehr. Das für diesen Unsinn verpulverte Geld wäre in die Ausbildung von Lehrern für Mathematik besser investiert gewesen.

 

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